steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH / NRW

Schulterblatt 29, Hamburg, St. Pauli Nord

Modernisierung, Instandsetzung, Umbau und Aufstockung des Wohn- und Geschäftshauses.

Das um 1900 erbaute 3-geschossige Gebäude mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss wurde zwischen 2009 und 2011 umfangreich modernisiert und instand gesetzt sowie um ein Voll- und ein Staffelgeschoss aufgestockt. Das ehemalige Dachgeschoss wurde komplett abgebrochen, so dass in dem neuen Vollgeschoss zwei Wohnungen ausgebaut werden konnten. Die vorhandene Teilunterkellerung des Gebäudes musste zugunsten einer statischen Ertüchtigung des Gebäudes aufgegeben werden.

Die gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss blieb mit ca. 247 qm erhalten. Ursprünglich wurde, verbunden mit der rechten Gewerbefläche im Erdgeschoss, auch eine Teilfläche im 1. Obergeschoss gewerblich genutzt. Die interne Verbindung beider Flächen ist aufgehoben worden, so dass auch im 1. Obergeschoss wieder zwei Wohnungen hergestellt werden konnten. Die Anzahl der Wohnungen ist somit von vormals fünf auf sieben Wohnungen erhöht worden.

Das annähernd trapezförmige Grundstück ist im Erdgeschoss vollständig überbaut. Ab dem ersten Obergeschoss entwickelt sich der eigentliche Baukörper. So konnten die zwei Wohnungen im 1. Obergeschoss rückwärtig mit einer großzügigen Dachterrasse ausgestattet werden. Die Wohnungen im 2. bis Staffelgeschoss erhielten an der Rückfassade Balkone bzw. Loggien, das 3. Obergeschoss sowie das Staffelgeschoss zusätzlich straßenseitige Loggien.

Die Heizungs- und Warmwasserversorgung erfolgt über eine Gaszentralheizung im 3. Obergeschoss. Die gesamte technische Gebäudeausrüstung wurde neu hergestellt, neue Bäder und Anschlüsse für die Kücheneinrichtung installiert.

Fahrradabstellmöglichkeiten sowie die Müllentsorgung sind im Erdgeschoss vorhanden, zugängig über den Hauseingang bzw. über das Treppenhaus. Notwendige Abstellräume befinden sich jeweils in den Wohnungen.

Die rückwärtige Fassade wurde entsprechend der Energieeinsparverordnung gedämmt, die straßenseitige Jugendstilfassade im 1. und 2. Obergeschoss kleinteilig überarbeitet, so dass diese in ihrer ursprünglichen Gestaltung erhalten blieb, bzw. wieder hergestellt werden konnte. Die neuen Holzfenster erfüllen die Wärme- und Schallschutzanforderungen.


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