steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH / NRW

Vorwerkstraße 8-10, Hamburg St. Pauli Nord

Die Mehrfamilienhäuseraus der Gründerzeit am nördlichen Rand des Karolinenviertels in St. Pauli wurden umfassend modernisiert und instand gesetzt. Das Gebäude Vorwerkstraße 8 wurde um ein Staffelgeschoss aufgestockt. Das Eckgebäude Vorwerkstraße 10 (Grabenstraße) wurde um einen Anbau erweitert. Es entstanden so insgesamt 21 Wohnungen mit Wohnflächen von 36-104 qm.

Die beiden Mehrfamilienhäuser wurden gemeinsam, mit der vermutlich im Krieg zerstörten Grabenstraße 25 um 1890 errichtet. Auf der dadurch entstandenen Freifläche wurde im Zuge der Modernisierung und Instandsetzung beider Häuser ein Anbau errichtet. Durch diesen ergänzenden Neubau entstanden in der Vorwerkstraße 10 vier größere Wohnungen mit einer Wohnfläche von jeweils ca. 75 qm. Sie wurden durch das vorhandene Treppenhaus im Altbau erschlossen und erhielten an der Grabenstraße Loggien. Die Wohnungen, die zur Vorwerkstraße hin orientiert sind, befinden sich ausschließlich im Altbau. Sie erhielten zum Hof vorgestellte Balkone. Im Erdgeschoss und Hochparterre des Neubaus entstanden, aufgrund der Angleichung an die vorhandenen Geschosshöhen des Altbaus, eine ca. 104 qm große Maisonette-Wohnung mit einem separaten Eingang über die Grabenstraße. Die Gebäude werden mit Fernwärme beheizt. Im Souterrain der Vorwerkstraße 10 entstand ein großzügiger Fahrradkeller. Abstellräume befinden sich auf dem Dachboden der Hausnummer 10 sowie im Keller.

Wie auch bei in der Vorwerkstraße 10 handelt es sich auch bei der Vorwerkstraße 8 um einen sogenannten Zweispänner, d.h. pro Geschoss sind zwei Wohnungen vorhanden. Die Grundrisse und Wohnungsgrößen bleiben in den unteren Geschossen nahezu erhalten, die Küchen und Bäder wurden den heutigen Standards entsprechend ausgebaut. An der Hofseite erhielten beide Wohnungen jeweils einen Balkon durch eine vorgestellte Stahlkonstruktion. Das vorhandene teilausgebaute Dachgeschoss wurde rückgebaut, durch ein Vollgeschoss ersetzt und um ein Staffelgeschoss aufgestockt. Es entstand eine zusätzliche frei finanzierte Maisonette-Wohnung im 4.Ober- und Staffelgeschoss.

Im Zuge der Modernisierung und Instandsetzung beider Häuser wurden die Rückfassaden durch ein Wärmedämmverbundsystem mit Mineralwolle als Dämmmaterial, gedämmt und neue Holzfenster eingebaut.
Die verzierte Straßenfassade des Eckgebäudes Vorwerkstraße 10 mit Bossenputz im Erdgeschoss und Klinkermauerwerk sowie Putzverzierungen ab dem 1. Obergeschoss wurden wieder hergestellt. Die Straßenfassade der Vorwerkstraße 8 war ursprünglich ähnliche wie die Nummer 10 verziert. Diese Schmuckfassade wurde jedoch vermutlich nach dem Krieg vollständig entfernt, so dass mit der Modernisierung der vorhandene Putz überarbeitet und neu gestrichen wurde.


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