steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH / NRW

Karolinenstraße 9 Hamburg St. Pauli Nord

Modernisierung und Instandsetzung eines Mehrfamilienhauses sowie eines Hofgebäudes mit vier Gewerbeeinheiten.

Das Gebäudeensemble der Karolinenstraße Nr. 9 besteht aus einem Vorderhaus, einem angegliederten Sei-tenflügel sowie einem Hofgebäude.
Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurden um 1862 errichtet. Das Hofgebäude ist über eine schmale Durchfahrt durch das Vorderhaus im Erdgeschoss erreichbar.
Das 5-geschossige Vorderhaus wird über ein innen liegendes Treppenhaus erschlossen. Vom Erdgeschoss bis in das 4.OG ist im Vorderhaus je Geschoss eine Wohnung vorhanden.
Im Hinterhaus befinden sich in allen fünf Etagen (EG bis 4.OG) sowie im Kellergeschosses seit der Entste-hungszeit (zurzeit Sauna-Betrieb) ausschließlich Gewerbeflächen, das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut.
Der schmale Seitenflügel ist vier geschossig und nur teilweise unterkellert.
Die Fassade des Vorderhauses ist verputzt , sämtliche Fenster der Straßenfassade sind mit Stuckbändern um-rahmt, waagerechte Gesimsbänder gliedern die Fassade zusätzlich. Die Sockelzone besitzt aufgrund von etlichen baulichen Veränderungen keine Stuckaturen mehr. Aufgrund von erheblichen konstruktiven Mängeln mussten die Balkone vor einigen Jahren komplett abgebrochen werden.
Zurzeit besteht vom EG bis zum 2.OG im Hofgebäude eine Verbindung zu dem Hofgebäude des linken Nachbargrundstückes in der Karolinenstraße Nr. 7, welche zukünftig aufgegeben wird. Die Grundrisse und Nutzungen bleiben im Wesentlichen unverändert. Die vorhandene Wohnung im EG des Vorderhauses wird zu Gunsten einer zukünftigen Gewerbefläche aufgegeben. Aufgegeben wird auch die gewerbliche Nutzung im KG des Hofgebäudes. Der gesamte Komplex wird mit neuen haustechnischen Installationen ausgestattet. Alle Wohnungen erhalten neue Bäder und Küchen, die Gewerbeeinheiten werden mit kleinen Pantrys und WC-Räumen ausgestattet. Das Ensemble wird zusätzlich hinsichtlich der Energieeffizienz erheblich verbessert. An der Vorderhausfassade werden die noch vorhandenen, verzierten Eisengeländer der demontierten Balkone aufgearbeitet und auf neue Balkonplatten montiert, so dass das ursprüngliche Fassadenbild wieder hergestellt wird. Der notwendige, zweite bauliche Rettungsweg für das Hofgebäude wird durch eine neu herzustellende Außentreppe nachgewiesen, die in dem Innenhof untergebracht wird.


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