steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH / NRW

Umbau des Stadtteilkulturzentrum „HausDrei e.V.“ in der Hospitalstraße 107 in Hamburg-Altona

Das HausDrei gehört zu dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude-Ensemble des ehemaligen Krankenhauses Altona und liegt in dem von altem Baumbestand geprägten August-Lüttgens-Park, ganz in der Nähe zum Altonaer Rathaus und dem Altonaer Bahnhof. Die langestreckten Baukörper der einzelnen Gebäude des Ensemble sind um den Park angeordnet.

Das Kulturzentrum sollte auf einen den heutigen Anforderungen entsprechenden Standard angepasst werden. Anlass war zusätzlich die konzeptionelle Neuausrichtung des Stadtteilkulturzentrums, die sich auch baulich ausdrücken sollte.
Bereits erfolgten 2008 nach einem kleinen Ideenwettbewerb detailierte Planungen. Grundidee des Wettbewerbes war, die Erschließung des Hauses von der schmalen Gebäudeseite (Nord – Ost) auf die breite, - der Sonne zugewandte - Süd-Ost Fassade zu verlagern und diesen Zugang mit einer Rampe für Rollstuhlfahrer auszustatten. Die sich im Balustradenbereich befindende Außentreppe für die Erschließung des Obergeschosses sollte zu Gunsten des Denkmalschutzes sowie der Außengastronomie und des Einbaus eines rollstuhlgerechten Plattformliftes entfernt werden. Die Erschließung des Obergeschosses sollte nach dem Entwurf nun innerhalb des Gebäudes in unmittelbarer Nähe des neuen Gebäudezuganges erfolgen. Ferner sollte die vorhandene Küche den heutigen Erfordernissen und Standards angepasst werden.
Aufgrund von langwierigen Prozessen hinsichtlich derFinanzierung konnte erst im Juli 2013 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Finanziert wurde der Umbau aus Mitteln des Rahmenprogrammes Integrierte Stadtentwicklung (RISE), Mitteln aus dem Eropäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) sowie mit Geldern der Kulturbehörde und des Bezirks Altona.
Die Maßnahmen im Einzelnen: Einbau von Brandschutztüren an den Zugangsfluren zu dem neuen Treppenhaus im Erdgeschoss und im Obergeschoss, Einbau einer Stahltreppe als zentrale innere Erschließung, barrierefreier Umbau der vorh. WC-Bereiche. Der vorhandene, kleinere Veranstaltungs- und Seminarraum im EG erhielt eine Falt-Schiebetüranlage für die variablere Nutzung dieser Fläche. Die vorh. Lüftungsanlage (Küchenabluft, Belüftung des großen Veranstaltungsraumes im OG) wurde umfassend instand gesetzt. Der vorhandene Parkettboden in diesem Raum wurde sorgfältig überarbeitet. Bis auf den Back-Stage-Bereich hinter dem Veranstaltungsraum erhielten alle von der Umbaumaßnahme betroffenen Räume neue Bodenbeläge wie Linoleum bzw. Naturkautschuk und neue Fliesen. Im Gastraum wurden die vorh. Fliesen behutsam gereinigt, Fehlstellen mit neuen Fliesen ergänzt. Während der Bauzeit wurde der Bürobetrieb im nordöstlichen Trakt weitergeführt, die Arbeit im Kulturbetrieb jedoch ausgesetzt.


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